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BVMBZ e.V. – Bundesverband Medizinischer Bildungszentren e.V.
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Muskulo-skelettale Erkrankungen und Sensomotorik - Wechselwirkung und Therapie

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Degenerative muskulo-skelettale Erkrankungen sind mit myofaszialen Schmerzsyndromen vergesellschaftet und verantworten körperliche Funktionseinschränkungen. Diese Erkrankungen werden auch als Verlaufsform der „Arteriosklerose am Stütz- und Bewegungsapparat“ angesehen (Frank 2003) und ergänzen die Erkrankungsgruppe der diseasome of physical inactivity (Pedersen 2009).

Die Kennzeichnung der Erkrankungsgruppe benennt die Hauptursache der bis zur klinischen und damit therapeutischen Relevanz sehr langdauernden Krankheitsentwicklung, die chronische physische Inaktivität. Es ist die Bewegungsarmut, also eine chronische Unterforderung der Aktivitätsformen des sensomotorischen Systems. Über Atrophie und Funktionsverlust entwickelt sich langfristig die chronisch degenerative Erkrankung.  

Das sensomotorische System (SMS) bestehend aus Sensoren, Nervensystem und Muskulatur verantwortet alle erdenklichen Bewegungen. Diese sorgen dafür, dass die SMS-Strukturen selbst erhalten oder ausgebaut werden. „Nur Funktion mit ausreichender Dauer, Anstrengung und Häufigkeit schafft und erhält Struktur“.

Die Logistiksysteme (Atmung, Herz-Kreislauf-Energiestoffwechsel) verantworten die energetische Absicherung aller SMS-Funktionen selbst als auch derjenigen der SMS-abhängigen Gewebe. Die Kapazität und Funktion der Gefäßinfrastruktur gemeinsam mit der Kapazität des Energiestoffwechsels entscheiden wesentlich, 1. ob und wie ausgeprägt myofasziale Schmerzen (z.B. Triggerpunkte) vorliegen und 2. ob z.B. degenerative Schäden der Binde- und Stützgewebestrukturen eingeleitet und systematisch unterhalten werden.

Die Bindegewebsstrukturen (Sehnen, Faszien) übertragen die vom SMS generierten Kräfte auf das Skelett. Intensität und Häufigkeit der Kraftübertragungen entscheiden über die mechanische Festigkeit und Gewebeverträglichkeit und damit die Belastbarkeit dieser Strukturen. Zugleich sind Faszien auch Verschiebeschichten zwischen Muskelfaserbündeln, Muskeln oder der Haut. Diese Funktion erfordert vielseitige Bewegungen in allen Ebenen.

Die therapeutischen Interventionen können die arthrotischen Veränderungen nicht mehr rückgängig machen aber die muskuläre Situation, richtiger die Funktion des SMS, verbessern.  So können Funktion und Schmerzen verbessert bzw. stark gelindert werden. Diese Zielstellung integriert 2 Schritte: 1. physiotherapeutische Anwendungen zur Verbesserung der Belastbarkeit und 2. Training zur Verbesserung die sensomotorische Funktion mit direkter positiver Folge für die Logistik und das Binde- und Stützgewebe.

Der Kurs kennzeichnet die Wechselbeziehungen des SMS und begründet daraus die therapeutischen Interventionen zur Behandlung der diseasome of physical inacitivity.


Teilnehmer:

Physiotherapeuten, Masseure und Ergotherapeuten
 
 

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Wochentag
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